Rennbericht zu "Goldenen Fasan des Maintals"

49. internationale Grasbahnrennen

um den „Goldenen Fasan des Maintals“

Nr.:4 Achim-u-Christian-San-Millan Nr.:7 Harald-SchlosserPeter-Schirmer
Nr.:6 Andreas-Horn-u.Markus-Schmitt Nr.:16 Heinz-Metzger-u.Florian-Niedermeier

Bilder: M.Hielscher

Zum 49. Mal veranstaltete der MSC Klein-Krotzenburg das Grasbahnrennen um den „Goldenen Fasan des Maintals“. Bei perfektem Rennwetter kamen am Wochenende knapp 3000 begeisterte Zuschauer an die Strecke, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen. Und sie sollten einiges geboten bekommen. Rennleiterin Heike Herwig schaffte es auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätiges Fahrerfeld zu verpflichten und so für viel Spannung zu sorgen. Auch mit Blick auf die im nächsten Jahr stattfindende 50. Jubiläumsveranstaltung um den „Goldene Fasan des Maintals“ konnte man diese 49. Ausgabe als vollen Erfolg verbuchen. Hierzu möchte sich der Vorstand des MSC Klein-Krotzenburg mit seinem ersten Vorsitzenden Bernhard Bessel bei allen Beteiligten, Helfern und Sponsoren herzlich bedanken ohne die es nicht möglich wäre eine solche Veranstaltung durchzuführen.
Neben vielen spannenden Rennläufen wurde bereits am Samstag das Rennprogramm durch eine Showeinlage des MSC-Jugend-Trial-Teams bereichert. Jugendleiter Thomas Bergmann kommentierte das Geschehen, während das mit neun Fahrerinnen und Fahrern im Alter von neun bis siebzehn Jahren stark besetzte MSC-Jugend-Trial-Team seine Fahrtechniken präsentierte. Das unter anderem mit Motorrädern aus dem Förderprogramm des Motorradherstellers Beta, in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Schroth aus Langen, ausgestattete MSC-Jugend-Trial-Team demonstrierte den interessierten Zuschauern an der Rennstrecke, was man mit einem Trial-Motorrad alles anstellen kann und welche Maschinenbeherrschung von Nöten ist, um Hindernisse wie Palettenstapel, Autos oder einen eng gesteckten Slalomparcours zu bezwingen.

Doch nach dieser schönen Showeinlage wurde es dann wieder ernst auf dem Rennrasen. In der Schülerklasse B sorgte der kleine Lukas Fienhage vom AC Vechta für abwechslungsreiche und spannende Rennverläufe. Da er die Reihen immer wieder ordentlich aufmischte wurde er bald zum Publikumsliebling. Leider konnte er am Ende nicht mehr mithalten und verpasste einen möglichen Platz auf der Siegertreppe. So war es Niklas Thien vom MSC Werlte der mit nur einem Punkt Vorsprung auf seinen Vereinskameraden Fabian Wachs den Klassensieg holte. Dritter wurde Dirk Meyer vom AMG Osnabrück.
Den Abschluss des Rennsamstages bildeten die 500ccm nationalen Solisten. Überragender Sieger in dieser Klasse wurde Charles Saunders aus England, der alle Läufe für sich entscheiden konnte und mit Punktmaximum den Siegerpokal entgegen nahm. Einen verdienten zweiten Platz konnte sich Stephan Diener vom MSC Berghaupten erkämpfen. Der dritte Rang mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Viertplazierten Friedrich Ruf vom MSC Berghaupten ging an Steffen Vagt vom MSC Nidda. Für den Vorjahressieger und Lokalmatadoren Angel Eduardo Velazquez vom MSC Klein-Krotzenburg, der zwar in den Vorläufen auch anständig punkten konnte, genügte es leider am Ende nur für den fünften Platz. Andreas Kielkämper, ebenfalls für den MSC Klein-Krotzenburg unterwegs, belegte den elften Rang.
Am Rennsonntag ging es von Anfang an in allen drei Klassen richtig zur Sache. Bei den 500ccm internationalen Solisten galt es zunächst, sich als einer der fünf zeitschnellsten Fahrer im Pflichttraining für die Teilnahme am Bahnrekord zu qualifizieren. Mitch Godden, Christian Hülshorst, Stephan Katt, Vladimir Trofimov und Daniel Rath, der in den letzten vier Jahren diese Disziplin in Folge gewinnen konnte, wurden zur Jagd auf die bereits seit dreizehn Jahren bestehende absolute Bestmarke von Zdenek Schneiderwind mit 96,70 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit geschickt. Und in diesem Jahr war es endlich soweit. Stephan Katt, der frisch gebackene Europameister 2009, setzte mit 97,18 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit eine neue Bestmarke und lies sich anschließen vom Publikum und seinen Fans gebührend dafür feiern. Doch Stephan Katt sollte heute nicht zum letzten mal jubeln, denn es sollte einfach ein perfekter Tag für den Europameister werden. In den Vorläufen war er einfach nicht zu schlagen und zog mit Punktmaximum in den Finallauf ein. Dicht gefolgt vom Ukrainer Vladimir Trofimov mit nur einem Punkt Rückstand. In einem packenden Finallauf war es erneut Stephan Katt, der die Nase vorn hatte und mit absolutem Punktmaximum zum zweiten mal nach 2005 zum Sieger des „Goldene Fasan des Maintals“ gekürt wurde. Vladimir Trofimov belegte einen toll herausgefahrenen zweiten Platz vor Daniel Rath auf Rang drei.
In der Klasse der nationalen Lizenz Seitenwagen waren es Achim San Milan und Beifahrer Christian San Milan vom MSC Berghaupten, die alle ihre Rennläufe gewinnen konnten und somit die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Florian Kreuzmayer und Beifahrer Benjamin Köpf vom MSC Miesbach mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen währen Udo und David Poppe vom MSC Seligenstadt wie auch schon im Vorjahr den dritten Platz belegten. Achim Köhler und Jörg Levihn vom MSC Seligenstadt zogen sich durch einen Sturz im zweiten Punktlauf, der zum Glück für die Akteure glimpflich verlief, einen nicht mehr zu behebenden Defekt an ihrer Maschine zu und konnten am weiteren Rennverlauf leider nicht mehr teilnehmen.
Ein identisches Bild, wie schon in der Klasse der nationalen Lizenz Seitenwagen, formte sich bei den Seitenwagen der internationalen Lizenz. Das Gespannteam Markus Venus und Markus Heiß konnte sich in spannenden Rennläufen immer wieder an die Spitze setzten und mit Punktmaximum den Klassensieg einfahren. Für Markus Venus ist dies zugleich der vierte Sieg am Fasengarten in Folge. Das Niederländische Gespann mit Sven Hollstein und Desiree Daubert belegte Rang zwei. Trotz eines Ausfalls im zweiten Punktlauf konnte der fünffache Deutsche Meister und EM dritte Karl Keil mit Beifahrerin Berit Tralau aus der Schweiz, wie auch schon im Vorjahr, den dritten Platz erkämpfen. Die Gebrüder Stefan und Sebastian Steigerwald verpassten das Siegerpodest nur knapp und wurden vierte.

M.Hielscher    

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